Kloster Chozoviotissa
Das wichtigste religiöse und kulturelle Denkmal aus der Insel Amogos ist das Kloster Panagia Chozoviotissa.
Es wurde 1088 n. Chr. während der Herrschaft von Kaiser Alexios I Komninos errichtet, der dem Kloster per königlicher Anordnung verschiedene Rechte verlieh und zugleich befahl: „Die Klöster von Patmos und Amorgos sind brüderlich verbunden, und der Vorsteher des Klosters Patmos wird aus den Reihen der Mönche des Klosters Amorgos und der Vorsteher des Klosters Amorgos wird aus den Reihen der Mönche des Klosters Patmos ausgewählt".
Über die Ikone von Maria wurde gesagt, dass sie während eines Ikonenkampfes von einer adeligen Dame aus Asien ins Meer geworfen wurde, um ihre Zerstörung zu verhindern. Laut Tradition erreichte diese Ikone die Insel Amorgos auf einem kleinen Boot und landete direkt unterhalb der Stelle, auf der heute das glanzvolle Kloster steht.
Allerdings fällt der Bau des Klosters, der während der Herrschaft von Kaiser Alexios I. Komninos erfolgte, zeitlich nicht mit den Ikonenkämpfen zusammen, die früher stattfanden.
Eine Erklärung für diese Unstimmigkeit ist, dass das Kloster während der Herrschaft von Alexios I. Komninos saniert wurde und dass zuvor an derselben Stelle ein anderes Gebäude gestanden hatte.
Folglich handelt es sich im ein Heiligtum, das über tausendzweihundert Jahre alt ist. Der abschließende Bau war das Ergebnis beharrlicher Willenskraft. Das Kloster ist elegant weiß, verbunden mit dem dunklen Fels.
Hinsichtlich seines Ausblicks und seiner Architektur gilt es als weltweit einzigartig. Das Heiligtum ließ Reisende in den vergangenen Jahrhunderten beindruckt und vermag auch heute noch die Tausenden von Besucher, die die Insel aufsuchen, zu überraschen.
Es wurde in die Einbuchtung eines vertikalen Felsens gebaut, der ein Ausläufer des Berges Profitis Ilias ist. Es wurde ca. 300 m über dem Meeresspiegel und ebenso weit über der Lichtung des Felsens errichtet.
Die Wildheit der Landschaft ist unbeschreiblich. Die gläubigen Christen schafften es dennoch, dieses Denkmal fertigzustellen, das nach Ansicht von Bauplanern heute nur schwerlich errichtet werden könnte. Der gesamte riesige Bau besteht aus einer 40 m langen Mauer an der Südseite und einer Mauer an der Ostseite, an der sich der Eingang befindet, die gerade einmal FÜNF Meter breit ist. Daher heißt das Gebäude aus „Kloster aus einer Mauer“.
Die große Außenmauer musste im Verlauf der Jahre bewehrt werden. Es wurden zwei Streben gebaut, die dem Gebäude einen neuen Charakter verliehen haben.
Das Gebäude besteht aus ACHT Etagen, die aufgrund der besonderen Bauweise nicht direkt miteinander kommunizieren.
Vom Eingang gelangt der Besucher auf einer geraden Treppe in die 4. Etage. Die Räume, die das Gebäude umschließen, sind überaus zahlreich. Ihre Zahl ist beinahe HUNDERT. Und ganz oben, an der Spitze, steht die Kirche.
Das Kloster war reich und hatte einst viele Mönche, musste daher auch über die entsprechenden Räume verfügen. Es setzt sich aus Höfen, Essenssälen, Lagern, Sammelbecken für Regenwasser, Öfen, Zimmern für die Mönche und der außerordentlich wichtigen Sakristei zusammen.
Die Grundstücke, die zum Grundvermögen des Klosters gehörten, lagen auf allen umliegenden Inseln, etwa Samos, Ikaria, Naxos, Santorin und sogar Kreta. Das Kloster besaß zudem Inseln. Darüber hinaus hatte es eine umfangreiche Schatzkammer mit vielen Manuskripten sowie das sehr wichtige "Vraveion", das eine Art Grundbuch war.
Es handelte sich um ein berühmtes und vermögendes Kloster.
Es wurde im Verlauf der Geschichte mehrmals vom Staat enteignet, um besitzlose Bauern zu unterstützen. Die Tradition des Klosters ist seit Eigentumsbeginn charakteristisch.
Nach dem Auffinden der Ikone musste eine Kirche errichtet werden, um die Ikone dort unterzubringen. Die Überlieferung will es, dass die Arbeiter am Tag bauten, dass jedoch abends wieder alles zusammenfiel.
Der Bauleiter sah die Enttäuschung seiner Mitmenschen und bat Maria, ihm den Standort zu zeigen, an dem das Kloster errichtet werden sollte. Am nächsten Tag erwartete die Gläubigen von Amorgos eine Überraschung. Über dem steilen Felsen, sehr hoch, dort wo heute der Glockenturm steht, war ein Bolzen mit der Werkzeugtasche und allen Werkzeugen des Bauleiters in den Fels genagelt, was den Standort anzeigen sollte, an dem das Kloster zu errichten war. Der Bolzen des Bauleiters blieb in dem Felsen bis 1956, als die Enteignung der Gebäude des Klosters begann. Dann fiel der Nagel auf den Hof des Klosters. Die Gläubigen sahen darin einen Hinweis auf die Reaktion von Maria auf die staatliche Enteignung. Der Bolzen wird heute in einem Anbau der Klosterkirche verwahrt.
Das Kloster hat einen bedeutenden Beitrag für die Entwicklung der Insel Amorgos geleistet. Seit der Zeit der Osmanischen Herrschaft fanden wissbegierige junge Menschen mit Hilfe des Klosters einen entsprechenden Beistand. Im Jahr 1821 wurde die erste Schule eingerichtet, dessen Lehrer vom Kloster aus eigenen Mitteln bezahlt wurde.
Heute wird das Kloster von vielen Tausend Touristen aus der ganzen Welt besucht.
Die Bewohner von Amorgos respektieren ihr Kloster und erweisen ihm stets ihre Dankbarkeit.
Das Kloster feiert am 21. November.
Das Kloster steht zwei Kilometer von Chora entfernt, wo sich das Klostergut „Fotodotis“ befindet.
Es ist ein Männerkloster.
Es wurde 1088 n. Chr. während der Herrschaft von Kaiser Alexios I Komninos errichtet, der dem Kloster per königlicher Anordnung verschiedene Rechte verlieh und zugleich befahl: „Die Klöster von Patmos und Amorgos sind brüderlich verbunden, und der Vorsteher des Klosters Patmos wird aus den Reihen der Mönche des Klosters Amorgos und der Vorsteher des Klosters Amorgos wird aus den Reihen der Mönche des Klosters Patmos ausgewählt".
Über die Ikone von Maria wurde gesagt, dass sie während eines Ikonenkampfes von einer adeligen Dame aus Asien ins Meer geworfen wurde, um ihre Zerstörung zu verhindern. Laut Tradition erreichte diese Ikone die Insel Amorgos auf einem kleinen Boot und landete direkt unterhalb der Stelle, auf der heute das glanzvolle Kloster steht.
Allerdings fällt der Bau des Klosters, der während der Herrschaft von Kaiser Alexios I. Komninos erfolgte, zeitlich nicht mit den Ikonenkämpfen zusammen, die früher stattfanden.
Eine Erklärung für diese Unstimmigkeit ist, dass das Kloster während der Herrschaft von Alexios I. Komninos saniert wurde und dass zuvor an derselben Stelle ein anderes Gebäude gestanden hatte.
Folglich handelt es sich im ein Heiligtum, das über tausendzweihundert Jahre alt ist. Der abschließende Bau war das Ergebnis beharrlicher Willenskraft. Das Kloster ist elegant weiß, verbunden mit dem dunklen Fels.
Hinsichtlich seines Ausblicks und seiner Architektur gilt es als weltweit einzigartig. Das Heiligtum ließ Reisende in den vergangenen Jahrhunderten beindruckt und vermag auch heute noch die Tausenden von Besucher, die die Insel aufsuchen, zu überraschen.
Es wurde in die Einbuchtung eines vertikalen Felsens gebaut, der ein Ausläufer des Berges Profitis Ilias ist. Es wurde ca. 300 m über dem Meeresspiegel und ebenso weit über der Lichtung des Felsens errichtet.
Die Wildheit der Landschaft ist unbeschreiblich. Die gläubigen Christen schafften es dennoch, dieses Denkmal fertigzustellen, das nach Ansicht von Bauplanern heute nur schwerlich errichtet werden könnte. Der gesamte riesige Bau besteht aus einer 40 m langen Mauer an der Südseite und einer Mauer an der Ostseite, an der sich der Eingang befindet, die gerade einmal FÜNF Meter breit ist. Daher heißt das Gebäude aus „Kloster aus einer Mauer“.
Die große Außenmauer musste im Verlauf der Jahre bewehrt werden. Es wurden zwei Streben gebaut, die dem Gebäude einen neuen Charakter verliehen haben.
Das Gebäude besteht aus ACHT Etagen, die aufgrund der besonderen Bauweise nicht direkt miteinander kommunizieren.
Vom Eingang gelangt der Besucher auf einer geraden Treppe in die 4. Etage. Die Räume, die das Gebäude umschließen, sind überaus zahlreich. Ihre Zahl ist beinahe HUNDERT. Und ganz oben, an der Spitze, steht die Kirche.
Das Kloster war reich und hatte einst viele Mönche, musste daher auch über die entsprechenden Räume verfügen. Es setzt sich aus Höfen, Essenssälen, Lagern, Sammelbecken für Regenwasser, Öfen, Zimmern für die Mönche und der außerordentlich wichtigen Sakristei zusammen.
Die Grundstücke, die zum Grundvermögen des Klosters gehörten, lagen auf allen umliegenden Inseln, etwa Samos, Ikaria, Naxos, Santorin und sogar Kreta. Das Kloster besaß zudem Inseln. Darüber hinaus hatte es eine umfangreiche Schatzkammer mit vielen Manuskripten sowie das sehr wichtige "Vraveion", das eine Art Grundbuch war.
Es handelte sich um ein berühmtes und vermögendes Kloster.
Es wurde im Verlauf der Geschichte mehrmals vom Staat enteignet, um besitzlose Bauern zu unterstützen. Die Tradition des Klosters ist seit Eigentumsbeginn charakteristisch.
Nach dem Auffinden der Ikone musste eine Kirche errichtet werden, um die Ikone dort unterzubringen. Die Überlieferung will es, dass die Arbeiter am Tag bauten, dass jedoch abends wieder alles zusammenfiel.
Der Bauleiter sah die Enttäuschung seiner Mitmenschen und bat Maria, ihm den Standort zu zeigen, an dem das Kloster errichtet werden sollte. Am nächsten Tag erwartete die Gläubigen von Amorgos eine Überraschung. Über dem steilen Felsen, sehr hoch, dort wo heute der Glockenturm steht, war ein Bolzen mit der Werkzeugtasche und allen Werkzeugen des Bauleiters in den Fels genagelt, was den Standort anzeigen sollte, an dem das Kloster zu errichten war. Der Bolzen des Bauleiters blieb in dem Felsen bis 1956, als die Enteignung der Gebäude des Klosters begann. Dann fiel der Nagel auf den Hof des Klosters. Die Gläubigen sahen darin einen Hinweis auf die Reaktion von Maria auf die staatliche Enteignung. Der Bolzen wird heute in einem Anbau der Klosterkirche verwahrt.
Das Kloster hat einen bedeutenden Beitrag für die Entwicklung der Insel Amorgos geleistet. Seit der Zeit der Osmanischen Herrschaft fanden wissbegierige junge Menschen mit Hilfe des Klosters einen entsprechenden Beistand. Im Jahr 1821 wurde die erste Schule eingerichtet, dessen Lehrer vom Kloster aus eigenen Mitteln bezahlt wurde.
Heute wird das Kloster von vielen Tausend Touristen aus der ganzen Welt besucht.
Die Bewohner von Amorgos respektieren ihr Kloster und erweisen ihm stets ihre Dankbarkeit.
Das Kloster feiert am 21. November.
Das Kloster steht zwei Kilometer von Chora entfernt, wo sich das Klostergut „Fotodotis“ befindet.
Es ist ein Männerkloster.





